Esther änd Dominik ar going tu Niusiländ. Änd hir is sö pleis tu ried all sö sings dät dei häf egspiriensd. Fönni storis, brefteiking ädwentschörs änd matsch mor. Iur komments ar wellkom of kors!

Montag, Juni 12, 2006

Glück im Unglück

Bin heute früh aufgestanden. Um sechse. Also für euch gerade dann, als ihr alle noch zugeschaut habt, wie Angola von Portugal aufs Dach gekriegt hat. Glaube ich auf jeden Fall. Egal. Ich also guter Dinge ins Institut, pfeif, Bakterien hervorgeholt und ein paar Messungen gemacht. Da plötzlich: Biep biep. Pfüüüüüh! Und alle Maschinen haben ausgeatmet. Licht aus. Stille. Dunkel. Und tschüss! Ich wusste, dass unser Gebäude an einer sehr dünnen Leitung hängt, und dass es im Winter da schon mal knapp werden kann. Also warten und Kaffee trinken. Ach nein! Die Kaffeemaschine ist natürlich auch tot. Tja, also warten. Dann ist Jenna eingetrudelt und hat erzählt, dass es nicht nur dieses Gebäude ist. Ganz Auckland liegt flach! So haben wir uns die Zeit mit dem Galgenspiel vertrieben. Ist auch schön. Später haben wir dann auch rausgekriegt dass zwei Dinge am Notstromaggregat hängen: Die minus 80 Kühlschränke und die Kaffeemaschine...

Irgendwann ist dann Paul aufgetaucht und hat die Post mitgebracht: Ein Päckchen mit Schokolade von Esthers Eltern und ein Päckchen mit Schokolade von Esthers Bruder (Wenn meine Familienmitglieder jetzt hellhörig werden, dann kann mir das nur recht sein :-). An dieser Stelle herzlichen Dank! Ist das nicht super? Jo, dasch wörkchli supa... (Zitatequiz! Wer weiss es? Und gleich noch eins:) Es isch würkchli supa, nei, würkchli. (Na?)

Am Mittag ist dann der Saft wieder geflossen. Aber da war ich schon auf dem Nachhauseweg. Weil ich DARF nicht an der Uni arbeiten, wenn Stromausfall herrscht: Sie können dann meine Sicherheit nicht gewährleisten. Also dann, ein wenig Schreibarbeit im trauten Heim ist auch ok. Nur für Esther war es nicht so toll: Sie hätte heute eine ihrer Abschlussprüfungen gehabt (und das sagst du jetzt? So quasi im Nebensatz!?), jetzt hat sie am Mittwoch dafür dero vier... Wer hat, dem wird gegeben.

Aber, wieso fällt eine Prüfung aus, wenn doch Papier und Bleistift keinen Strom brauchen? Hm! Es war die "Listening" Prüfung! Und damit der CD Player läuft, brauchts Strom. So ist das.

was ihr dazu meint:

Blogger jonas bieri said...

Caroline (von "Klybi und Caroline")?

13.6.06

 
Blogger Dominik & Esther said...

"jo das wörkchli supa"

jaaaaa - den Dialekt hast Du, aber nein, es sind nicht Klybi und Caroline...

13.6.06

 
Blogger wombat said...

"Lue Babbi, isch das nöd super, jetz chani scho ganz eleige..." - "Isch jo würkchli super!"
Ist verwandt mit: "Lichtspiel? - Han i gar nöd gmerkcht".
Wobei klassischerweise ersteres outdoor (oder incar) und letzteres indoor stattfindet und beides sicher östlich der Birs (Beginn Balkan).

14.6.06

 
Blogger wombat said...

"Lue Babbi, isch das nöd super, jetz chani scho ganz eleige..." - "Isch jo würkchli super!"
Ist verwandt mit: "Lichtspiel? - Han i gar nöd gmerkcht".
Wobei klassischerweise ersteres outdoor (oder incar) und letzteres indoor stattfindet und beides sicher östlich der Birs (Beginn Balkan).

14.6.06

 
Blogger wombat said...

"Lue Babbi, isch das nöd super, jetz chani scho ganz eleige..." - "Isch jo würkchli super!"
Ist verwandt mit: "Lichtspiel? - Han i gar nöd gmerkcht".
Wobei klassischerweise ersteres outdoor (oder incar) und letzteres indoor stattfindet und beides sicher östlich der Birs (Beginn Balkan).

14.6.06

 
Blogger wombat said...

Wa denn nu? Der Blogger war offenbar so begeistert von diesem Unsinn, dass er es gleich dreimal aufgenommen hat!

14.6.06

 
Blogger mama said...

Ich tippe eher auf: ".....das isch nöd norrmal. Mys Gurgeli....."

14.6.06

 
Blogger Dominik & Esther said...

Gut geraten! Ihr habt beide recht. Das eine ist aus dieser unsäglichen Werbung und das andere ist von kaydee.ch

17.6.06

 

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