Esther änd Dominik ar going tu Niusiländ. Änd hir is sö pleis tu ried all sö sings dät dei häf egspiriensd. Fönni storis, brefteiking ädwentschörs änd matsch mor. Iur komments ar wellkom of kors!

Mittwoch, April 19, 2006

Kai Iwi Lakes and Waipoua Forest

Am Karfreitagabend sind wir dann bei den Kai Iwi Seen angelangt. Die liegen in den Dünen an der Westküste, also dort, wo die Tasmanische See an Neuseelands Gestade schwappt. Aber da sieht man nicht so richtige Dünen. Es ist doch schon recht verlandet und die Dünen sind mit Gras und Bäumen überwachsen. Aber schön ist es trotzdem. Das Wasser der Seen ist glasklar und türkis und sie sind gesäumt von weissen Sandstränden (den Dünen sei Dank!). Dort hat es auch einen Zeltplatz der natürlich jetzt an Ostern schön gefüllt war mit ferienhungrigen Kiwis. Alle haben ihre Motorboote, Jetskis, Kanus, Wakeboards, Quadbikes und Motorräder mitgebracht und sie ausgiebig benutzt. Abends wurden dann eifrig grosse Grills ausgepackt und alle brutzelten um die Wette. Nur wir hatten keinen... Aber zum Glück hatte es da diese "Schweizer Familie Feuerstelle", naja, eher "Kiwi Familie", denn das war keine Feuerstelle, sondern ein einbetonierter Gasgrill der per Knopfdruck aktiviert werden konnte. Damit stand auch unserem BBQ nichts mehr im Wege! Bald gab es leckere lamb racks, beef steaks und chicken kebabs die allesamt verschlungen sein wollten. Und über uns der Nachthimmel mit dem Kreuz des Südens. Am Ostersamstag ging die Reise weiter in die Kauriwälder von Waipoua. Kauri (Agathis australis), das ist der Baum, der einst den ganzen Norden der Nordinsel von Neuseeland bedeckt hatte. Die ersten weissen Siedler waren von der Qualität dieses Holzes so begeistert, dass sie diese Wälder leider komplett abgeholzt haben. Man kann es ihnen nicht übelnehmen, das war sozusagen Geld das auf der Strasse lag. Einer der letzten Wälder ist der von Waipoua, wo diese Baumriesen noch stehen. Kauris sind Nadelbäume. Sie können 2000 Jahre alt und sehr dick werden. Dann sind sie überladen mit anderen Pflanzen, die auf ihnen wachsen (Epiphyten). Der Kauri links heisst Te Matua Ngahere, der Vater des Waldes, und wenn man ihn sieht, dann muss man wirklich an einen Grossvater denken, der da im Wald steht und ganz viel Zeit hat. Dann wird man still und fühlt sich ein bisschen unwichtig, was manchmal ganz gut ist.

was ihr dazu meint:

Blogger willy said...

Es wurde uns ja schon viel erzählt über Neuseeland, doch bei dem Bericht fällt besonders auf, dass er von einem Biologen geschrieben wurde, der uns immer mehr gluschtig macht die Ticket zu reservieren.

19.4.06

 

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