Esther änd Dominik ar going tu Niusiländ. Änd hir is sö pleis tu ried all sö sings dät dei häf egspiriensd. Fönni storis, brefteiking ädwentschörs änd matsch mor. Iur komments ar wellkom of kors!

Donnerstag, April 20, 2006

Ostersonntag

Irgendwann war dann Schluss mit Bäumen. Obwohl, sie waren uns sympathisch, die Kauris. Gleich oberhalb des Waldes von Waipoua (lies: nördlich davon) ist ein Einschnitt, der den wahren Norden vom Rest der Nordinsel abtrennt: Der Hokianga Harbour. Dort war Schluss und wir fuhren ostwärts in Richtung Bay of Islands an der Pazifikküste. Allerdings, die riesigen Sanddünen auf der anderen Seite lockten ja schon. Wir werden das sicher noch näher beäugen. Aber heute Ostersonntag steht das nicht auf dem Programm. Das Wetter liess nach, und bald einmal fuhren wir durch einen dichten Regenschauer. Öde, öde, öde. Viele Läden waren geschlossen, weil ist ja Ostersonntag, und vor allem: Es ist ein Neuseeländisches Gesetz, dass weder am Karfreitag noch am Ostersonntag Alkohol verkauft werden darf. Aber man trinkt ja sowieso nicht am Steuer. Dafür tauchte da Plötzlich diese Abzweigung zu den Ngawha Springs auf. Was'n das? Heisse Quellen etwa? Gerade richtig bei diesem Wetter! Nix wie hin! Bald einmal roch es überall nach faulen Eiern (wie passend an Ostern!) und kurz darauf standen wir vor den Quellen. Nuja, sagen wir eher, vor einem Bretterverschlag. Ein Blick dahinter war ernüchternd. Kleine Becken mit grauem Wasser die nicht gerade zum Baden einluden, eingebettet in eine Art Schrebergartenszenario. Sehr handgestrickt und irgenwie trashig. Stellt Euch vor man gäbe Euch einen Hammer, eine Säge, einen Haufen Bretter und ein Wochenende mit der Aufgabe auf dem Reinacher (BL) Camping das Alpamare nachzubauen. Das wäre dann das Resultat. Und dann immer dieses komische Geräusch in der Luft! Als ob es regnet, aber da war gar nicht so viel Regen. Ach so, das kommt ja von unten! Wie? Wir stehen doch hier auf diesem Kiesparkplatz... Moment, da blubbert es ja überall! Schau schau! In der Tat, überall traten Schwefelgase aus dem Boden und machten kleine Blöterli dass es nur so eine Freude war! Das reichte uns als Erlebnis und wir fuhren weiter. Der nächste Stopp war dann an der Ostküste. Und dort war dann Katastrophentourismus angesagt. Aber dazu mehr morgen.

was ihr dazu meint:

Anonymous nasobem said...

Ron S. Blubbert!

Es ist eine Freude, Eure Beiträge zu lesen. Truly and utterly.

20.4.06

 
Blogger mama said...

Könnte man die Gase anzünden (wie am Buschiweiher)?

20.4.06

 

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