Esther änd Dominik ar going tu Niusiländ. Änd hir is sö pleis tu ried all sö sings dät dei häf egspiriensd. Fönni storis, brefteiking ädwentschörs änd matsch mor. Iur komments ar wellkom of kors!

Freitag, Juni 23, 2006

Des Strohwitwers dritter bis siebter Tag

Ja, ich lebe noch. Und dieses Leben habe ich zwischen Labor, Pub und Bett verbracht. Ziemlich hart. Insbesondere, weil 24 Stunden für obiges Programm nicht reichen und sich mein Schlaf-Wachrütmus dermassen verschoben hat, dass mein Biorütmus das gar nicht mehr lustig fand. Gestern habe ich dann die Notbremse gezogen und jetzt bin ich wieder "back to normal".

Esther ist mittlerweile in Wellington angekommen. Sie schickt mir immer SMS (die hier übrigens text messages heissen. "Oh, I received a text!", "I will text you, as soon as I know more", benutzt also auf keinen Fall das Wort SMS, bloss weil ihr meint, dass short message system ja sicher aus dem englischen Sprachraum kommt. Dasselbe gilt ja auch fürs Händi, das heisst hier mobile!) und erzählt, was sie gerade tolles gemacht hat. Heisse Therme hier besucht, Vulkantal da erkundet, Outdoorkleidung gekauft... So genau wollte ich das gar nicht wissen!

Es ist schweinekalt hier in Auckland. So etwa 12 Grad. Und regnerisch. Für Aucklander ist das so etwa das maximale an Winter, was sie sich vorstellen können. "I am freezing my ass off" kommentierte das Jenna heute morgen und schälte sich aus dem Wintermantel. Das Problem ist eben, dass ohne Zentralheizung und Doppelverglasung 12 Grad doch recht kalt sind. Ich würde sogar sagen, dass die Durchschnittstemperatur, die ich hier im Winter erfahre (also drinnen und draussen) unter der eines Schweizer Winters liegt. Ganz einfach weil man da wenigstens ein warmes Zuhause hat. Aber so übel ist es jetzt nicht. Will mich mal nicht beklagen.

Was noch? Ah ja, gestern hatte ich einen neuen Schwierigkeitsgrad beim Autofahren gemeistert: mit verbundenen Augen auf der Queen Street. Ne! Ich kann jetzt ohne Nachkorrigieren in unserer Garage einparkieren. Warum das erwähnt werden muss? Weil es wirklich nicht ganz einfach ist. Die Garage ist recht knapp geschnitten und man muss gefährlich nahe an den anderen Autos vorbeikurven, aber dann ist man drin. Sogar wenn der Parkplatznachbar an der Grenze seines Abteils parkiert hat. Haste gehört Esther? Es geht!

So, und jetzt gehe ich mal zurück ins Labor und rühre ein paar Nährbouillons an, damit die Bakterien was zu essen haben. Bis bald.

PS: Noch was Letztes: Ein Glück, dass soviele Koreaner hier in Auckland leben. Damit ist Neuseeland wahrscheinlich das einzige Land ausser Korea und der Schweiz, das der Liveübertragung des Spieles Korea-Schweiz gegenüber Frankreich-Togo den Vorzug gibt!

was ihr dazu meint:

Blogger mama said...

Aha! Uiuiuiii! Und gute Besserung!

23.6.06

 
Blogger Sandra said...

Also, hier heissen händies cell phones, niemand würde von einem mobile phone sprechen. Nur so zur kulturellen Weiterbildung ;-)

26.6.06

 

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