Esther änd Dominik ar going tu Niusiländ. Änd hir is sö pleis tu ried all sö sings dät dei häf egspiriensd. Fönni storis, brefteiking ädwentschörs änd matsch mor. Iur komments ar wellkom of kors!

Mittwoch, April 02, 2008

Abschiedstour


Neuseeland will gebührend verabschiedet werden. Und zudem gibt es ein paar wichtige Orte, die wir noch gar nicht besucht haben. Cape Reinga zum Beispiel, nicht der nördlichste Punkt des Landes, aber der oberste der Nordinsel. Dort wo die Maoriseele nach dem Tod den Wurzeln eines Pohutukawabaumes entlang nach unten zum Meer gleitet, über die Wellen zu den Drei-Königs-Inseln strebt um dort zu versinken und ins gelobte Land Hawaiki zurückzukehren. Heimkehr also.
So haben wir uns in die Bay of Islands aufgemacht um von dort mit Awesome Adventures über den 90-Mile Beach zum Cape Reinga zu fahren. Das grosse Spektakel ist dabei natürlich der ellenlange Sandstrand über den man mit dem Bus brettert. Meer, Strand und Dünen sind immer eine gute Kombination und so auch hier. Wir sind seelig dagesessen, haben aus dem Fenster gestaunt und allem adieu gesagt, was an uns vorbeiflitzte. Adieu Möwe! Adieu Toe Toe! Adieu Flachs! Adieu Dünengras! Adieu Pohutukawa! Adieu Norfolk Pine!
Zuoberst werden dann die Dünen immer höher und der Buschauffeur haltet dann an, zaubert einen Stapel Bodyboards aus dem Bus hervor und verteilt sie an alle. Mit denen unterm Arm klettert man die Dünen hoch und brettert sie wieder runter. Mit einem Affenzahn!
Das Kap ist dann weniger spektakulär. Da kommen halt Land und Meer zusammen, zufälligerweise ist das Land mehr oder weniger am Nordende der Insel, that's it. Ne, ist schon schön, aber eben, ihr wisst was ich meine.
Übernachten konnten wir im YHA Paihia, wieder einmal umsonst, dank Esthers Beziehungen in der Touri-Branche. Das ist schon fein. Und diese Jugis sind ja mittlerweile wirklich schon beinahe luxuriös. Ach ja, Baschi, "The Rock" war auch wieder da. Hat vor Paihia vor sich hin gedümpelt und auf Kundschaft gewartet...
Am letzen Tag sind wir dann über den Hokianga Harbour zur Westküste und zurück nach Auckland. Dort oben, am Harbour, liegt das kleine Dörfchen Rawene, und im örtlichen Cafe, das in einem alten Bootshaus über dem Wasser stelzt, haben wir einen Kaffeehalt gemacht. Dort hat eine lokale Künstlerin ihre Fotografien ausgestellt und so haben wir wunderschöne Andenken kaufen können! "Einen Cappucino, einen Flat White und diese sechs Fotos bitte." Auf Englisch natürlich.
Das war es dann auch. Auf Busreisen wird man schläfrig und als wir wieder aufgewacht sind, waren wir in Auckland. Oder jedenfalls fast. Und jetzt haben ich nur noch ganz viele Fotos die einfach noch in diesen Eintrag reinmüssen. Also schreibe ich einfach so lange weiter, bis alle drin sind. Ich kann Euch ja noch von Seven Seas erzählen. Das ist kein Ort den wir besucht haben, sondern die Firma, die für uns zwei grosse Kisten voller spannender Sachen zurück in die Schweiz schippert. Es scheint wir kommen mit mehr zurück als wir damals gegangen sind. Es ist immer dasselbe. Die Kisten seien dann bis zu 90 Tage unterwegs, da wollen wir die lieber mal früher als später abschicken! Und jetzt noch das Rezept für den zweiten Geburtstagskuchen. Dieses Rezept ist von Donna Hay und auch lecker. Die Mohnsamen knuspern fein und der Kuchen herrlich feucht und wirklich sehr orangig.

Orangen-Mohntorte

Für die Torte:
  • 1/3 Tasse Mohnsamen
  • 3/4 Tasse Milch
  • 200g weiche Butter
  • 1 Esslöffel feingeriebene Orangenschale
  • 3/4 Tasse Zucker
  • 3 Eier
  • 2 Tassen Weissmehl
  • 1 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Tasse frisch gepresster Orangensaft
Für den Sirup:
  • 1 Tasse Zucker
  • 1 Tasse frisch gepresster Orangensaft
  • 1/2 Tasse geriebene Orangenschale
Zubereitung:

Den Ofen auf 160 °C vorheizen. Den Rand einer Springform mit Butter bestreichen und bemehlen, den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. Milch in eine Schüssel geben und die Mohnsamen hineinrühren, zur Seite stellen.
Butter, Orangenschale und Zucker mit dem Mixer mischen bis sie leicht und cremig sind. Stück für Stück die Eier dazugeben und weitermischen. Mehl und Backpulver darübersieben und den Orangensaft und die Milch mit den Mohnsamen beifügen. Alles vermengen und in die Springform giessen.

Während 55-60 Minuten backen (Zahnstochertest!).

Während die Torte vor sich hin backt, den Sirup zubereiten. Zucker, Orangesaft und -schale in einer Pfanne auf kleiner Hitze aufkochen. Rühren bis der Zucker sich aufgelöst hat, dann Hitze erhöhen und für 5-6 Minuten kochen oder bis der Sirup sirupig wird.

Die Hälfte des Sirups über die heisse Torte giessen (eventuell Löcher in den Kuchen stechen, damit der Sirup auf hineinfliesst). Den restlichen Sirup zu den Tortenstücken reichen.

was ihr dazu meint:

Anonymous april said...

So unglaublich schöne Bilder! Und da wollt Ihr weg ! ? Sagt doch au revoir anstatt adieu.

3.4.08

 
Blogger Franca said...

Das waren wirklich sehr schöne Bilder. Ihr tut mir echt leid, dass ihr von da weg müsst! Der Abschied kann wirklich nicht einfach sein...

3.4.08

 
Blogger Dominik said...

Natürlich sagen wir "au revoir". Wir werden zurückkehren. Irgendwann. Mit sieben Kindern im Schlepptau oder so ;-)

3.4.08

 

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